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Du bist nicht die Bulimie!

Dessen bin ich mir schon immer sicher gewesen! Ich wusste und fühlte, dass das was da tagein tagaus mit mir geschieht nicht wirklich von mir kommen kann. Ich fühlte mich wie ein Zombie, ein Fressroboter, der nicht anders zu handeln fähig war.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass bulimisches Verhalten viel mit der einer gestörten Verdauung zu tun hat. Ich möchte jetzt damit aber nicht die psychischen Aspekte ausschließen, nein. Ich denke jetzt mal nur an meine Problematik und die Ratlosigkeit die ich spürte. Immerhin war die Bulimie schon chronisch und ich schon 6 Jahre in Psychotherapie OHNE dass je ein echter Aha-Effekt dagewesen wäre. Es gibt aber natürlich auch andere Störungen, die Menschen zum Erbrechen treiben. 

Ich stelle mir aber oft Frauen (Männer) da draussen vor, die genau das Gleiche erlebt haben und auch ratlos und verzweifelt von Arzt zu Arzt und von Klinik zu Klinik rennen ohne nennenswerten Erfolg. Und wenn die Symptomatik dann doch "abtrainiert" wurde, dann fühlen sich die meisten trotzdem sehr unwohl in ihrem Körper und müssen sich dieses neue "gesunde" immer wieder schönreden. Denn jetzt essen sie ja "normal" und das MUSS ja gut sein. Ungeachtet befindet sich aber immer noch ein gieriger Pilz in einem, der dieses klebrige Körpergefühl hinterlässt und die Gedanken zum nächsten Supermarkt in die Knabberabteilung treibt.

Zu wissen, dass eventuell viele Menschen da draussen von einer Mikrobe versklavt werden ohne auch nur einen Hauch der Ahnung davon zu haben macht micht so erpicht diese beiden Themen "Bulimie" und "Kandidose" hier zu vereinen.Vielleicht ist Bulimie oft nur das Ergebnis einer falschen Ernährung? Immerhin sind in vielen Lebensmittel fragwürdige Zusatzstoffe drin, die meiner Meinung nach eine enorme Wirkung auf den Darm haben und Pilze sind eigentlich nur parasitäre Opportunisten. So einfach ist das ganze in manchen Fällen vielleicht.

 

20.1.10 01:14


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Was also tun?

Das war die große Frage! Schulmediziner haben sich meiner Probleme wirklich nie ernsthaft angenommen. Wahrscheinlich aus Zeitmangel und und gewisser Unwissenheit was das Thema betrifft. Ich kritisiere stark, dass Bulimikerinnen und Magersüchtige immer in einen Topf geworfen werden und das Hauptziel immer heißt "normal" zu essen.

Doch was ist schon "normal"? Ich finde es heutzutage schade, dass ein Mensch der sich gesund ernähren will und gleichzeitig auch noch eine gewisse "Reinheit" anstrebt geächtet wird. Dieser Mensch braucht ja noch nicht einmal an Untergewicht zu leiden, nein, es reicht schon wenn er sich "zu gesund" ernährt. Dann leidet er gleich Orthorexie! Mein Gott, sogar dafür wurde schon ein Begriff erfunden um die Menschen in einer gesellschaftlichen Norm zu halten und alle die nicht mitlaufen ihr anderartiges Verhalten durch den "Stempel der Krankheit" zu vermiesen. Schließlich will ja keiner als orthorektischeer, anorektischer oder bulimischer Esser durchgehen - also wir doch schnell wieder eine Tütensuppe und danach ein billiger Schokoriegel in den Körper gestopft um wieder bei den "Normalos" zu weilen. Aber ich komme vom Thema ab.

Was tut man also am besten? 

 

1. Den Pilz erkennen

Es gibt gute Seiten im Internet (diese sind unter "Links" zu finden), die über Darmpilzbefall aufklären. Dieser Befall nennt sich im Übrigen "Kandidose" und wird auch von den meisten Schulmedizinern als "alternativer Heilpraktiker-Kram" abgelehnt (was mich nicht wundert, denn ich glaube, dass viele Menschen unter unbehandelten Pilzbefall leiden und durch richtige Ernährung viele Krankheiten und Symptome auch ohne Medikamente zu heilen wären. Aber Ärzte brauchen Kranke und Pharmakonzerne brauchen Ärzte die Medikamente verschreiben, aber ich komme schon wieder vom Thema ab). Ich will eigentlich nur sagen, wundert auch nicht bei einem Schulmediziner mit dem Thema auf Granit zu beissen. Das ist fast schon normal!

Der Pilz-Test: http://www.candida-info.de/diagnosen/

 

2. Den Pilz bekämpfen

Es gibt rezeptfreie Mittel die einen Pilz eindämmen. Diese lassen sich auch auf den Info-Seite nachlesen.

Ich trinke auch täglich 2 bis 3 Esslöffel natürtrüben Bio-Apfeleesig in Wasser auf nüchternen Magen. DAs löst sozusagen die Pilznester im Darm und der PH-Wert des Essigs ist den Pilzen zu "unheimlich".

Ich darf nicht vergessen, dass es auch ungeheuer wichtig ist aus dem Kreislauf des Erbrechens rauszukommen. Gewöhnt euch den Zucker und ALLE Fertigprodukte und Würzmischungen ab und dann wird der Drang auch weniger. Nur mutet eurer Verdauung nicht zuviel zu, aber dazu steht noch mehr in "Welche Ernährung?"

 

3. Nicht aus der Ruhe bringen lassen

Wer kennt das nicht? Man ist mal eingeladen und da stehen Knabbereien oder andere "Wohltäter" oder "Übeltäter" (je nachdem aus welchem Gesichtspunkt man es betrachtet) und man greift zu und denkt sich dabei: "Ach, ich hab ja schon 6 Tage keinen Fressanfall mehr gehabt, ich pack das schon, was sllen die Chips schon machen?" und schwupp stopft man sich doch wieder bis oben hin voll und verschwindet kurz im Badezimmer. Das ist nicht schlimm und passiert halt mal. Wir sind alle nur Menschen und keine Roboter! Deswegen nicht vergessen:

DU BIST NICHT DIE BULIMIE!

19.1.10 14:38


Was passiert da mit mir?

Damals als meine Bulimie so richtig anfing wusste ich natürlich noch nicht, dass das Hauptproblem ein Pilz war! Ich hielt mich eigentlich immer ans Kalorienzählen oder anderen Ernährungsplänen, aber nichts half meine Gier (eher die Gier des Pilzes) nach Zucker zu stillen. Immer wieder musste ich mir von Ärzten anhören (obwohl die mich nichtmal richtig untersucht hatten), mein Körper hätte damals (in meiner "anorektischen" Phase) derartigen Mangel erlebt, dass er nunmal so gierig sein müsse. Aber ich spürte, dass das nicht mein Körper war der gierte und auch nicht meine Psyche. Ich fühlte mich quasi wie vom Teufel besessen! Der Pilz hatte die Oberhand und mein Körper war machtlos geworden. Also ging es jahrelang täglich so: Aufwachen, Einkaufen, Fressen, Erbrechen, Fressen, Erbrechen, Bier (oh oh! da ist Hefe drin!) trinken, Ins Bett. Die Bulimie wurde mir zur Gewohnheit und der Pilz hatte seine paradisische Residenz gefunden. Wo sonst bekam er denn mehr Zucker und Hefe als bei mir?

Dann viel mir auf, dass einige Nahrungsmittel einen Fressanfall geradezu heraufbeschwören. 

Zum Beispiel: Hefeteige und Fertigproduckte mit Hefeextrakten.

Es war zu komisch. Ich nahm mir trotzdem täglich immer wieder vor NICHT zu Fressen und zu Erbrechen und machte mir guten Gewissens ein Gemüsepfanne mit Reis oder Kartoffeln und schmeckte sie zu Abrunden mit etwas Brühpulver ab. Und zack! Da war er schon wieder, mein Fressanfall! Aber wieso wurde ich nachdem ich 2 Teller von meiner ausgewogenen Mahlzeit verspeist hatte wieder gefräßig?? Die Antwort lautet: Hefeextrakt in der Brühe! Genauso machen mich Bier, Brötchen, und andere Sachen, die auch nur im geringsten Hefe enthalten gierig. 

Den Pilz freut´s. Den Menschen lässt es nur dumm dastehen. 

Was also tun?

19.1.10 12:43


Sehnsucht nach Reinheit?

Diese Frage stellte ich mir all die Jahre nur zu oft und kam auf keine richtige Antowrt. Wieso sehnen sich einigen Menschen so sehr nach "Reinheit" und andere können mit dieser Idee nicht so recht etwas anfangen.Der folgende Text ist zwar lang, aber es lohnt sich ihn zu lesen. Vielleicht entdeckt ihr ja Parallelen und dann wird euch dieser Blog sicher helfen können!

Bei mir fing diese komiche Sehnsucht schon recht früh im Kindesalter an. Das war auch genau die Zeit als ich etwas pummeliger wurde und sozusagen aufgegangen bin wie ein Hefeteig.  Ich hatte auch plötzlich stark juckende Hautausschläge an den Ellenbogen und Knien. Sprich: Ich fühlte mich "unrein". Der Vergleich mit dem Hefeteig ist auch gar nicht mal so schlecht, den daran ist auch etwas dran! Doch dazu muss ich kurz etwas ausholen. Der menschliche Organismus und sein Verdauungstrak hat ein natürliches Darmmilieu mit Bakterien und auch Pilzen. Das ist ganz normal und auch gesund. Doch wird dieses Gleichgewicht gestört wie z.B etwa Stress oder Antibiotika-Einnahme, dann kann das Folgen auf die optimale Zusammensetzung dieses Milieus im Darm haben. Ich bin mir heute also ziemlich sicher, dass ich mir damals als Kind nach einer Antibiotika-Einnahme (ich hatte oft Mittelohrentzündung und Bronchitis) einen Darmpilz eingefangen habe. Soetwas ist nicht wirklich weiter schlimm nur leider war meine damalige Ernährung nicht gerade die gesundeste und der Pilz fühlte sich anscheinend wohl in meinem Darm. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass ich mich ab einem gewissen zeitpunkt "unrein" fühlte.

Dann kam meine "anorektische" Phase. Ich habe "anorektische" in Anführungsstriche gesetzt, weil ich bis jetzt davon überzeugt bin, dass ich nie direkt magersüchtig war sondern nur schnell abgenommen habe. Ich hatte immer Lebenslust und wollte ab einem gewissen Gewicht auch nicht noch mehr abnehmen. Aber wenn eine Vierzehnjährige knapp 20kg abnimmt, dann muss heutzutage immer pauschalisiert werden, dass sie aufgrund irgendwelcher Modeheftchen oder Familienstress magersüchtelt. Wie auch immer, es war eine traumhafte Zeit! Ich fühlte mich seit langer langer Zeit wieder Eins mit meinem Körper und er funktioniert perfekt!. Sogar der Hautausschlag war verschwunden! Aber wie war das möglich? 

Betrachten wir doch erstmal meine damalige Ernährung:

Jede Menge Obst (am liebsten Äpfel), Gemüse, Pumpernickel, Reis, Trockenobst, Quark, Fisch, Öle, Nüsse und vor allem: KEIN ZUCKER und KEINE HEFEPRODUKTE! Natürlich habe ich auch mal was Süßes gegessen, aber erst nach einigen Wochen meiner "Diät" und dann nur in einem geringen Maße. Alkohol habe ich sowieso noch nicht getrunken. Also so war in etwa meine Ernährung, aber genau erinnere ich mich nicht. Immerhin ist das schon 9 Jahre her und damals handelte ich eher intuitiv.

Dann kam wieder ein Problem: Alle Welt (Lehrer, Familie) wollte mir weißmachen, dass ich magersüchtig sei! Das machte mir unglaublichen Druck und DANN bekam ich erst meine Essprobleme!! Vorher lief alles bestens doch keiner wollte sehen, dass ich mich gut fühlte. Keiner glaubte mir das. Immerhin konnte ja mit mir etwas nicht stimmen, wenn ich doch keine Brötchen essen wollte. Die hatte ja ein gewaltiges Essproblem; jeder isst doch Brötchen! Und ausserdem isst sie viel zuviel Obst und Gemüse. Die kann ja nur auf einer Diät sein um abnehmen zu wollen. Solch ein Bild hatte die Welt von mir und ließ mir meinen Frieden nicht. Das verunsicherte mich als Jugendliche natürlich sehr. War ich vielleicht wirklich anorektisch? Hatten die vielleicht recht? Das ganze brachte mich schlussendlich derartig aus der Fassung, dass ich all meine Ernährung wieder "normalisierte" und innerhalb 4 Wochen 9kg! zunahm!! Oje, das war die übelste Zeit meiner Jugend ich da fing auch meine Bulimie und meine depressive Phase an.

Doch wieso nahm ich so dermaßen schnell zu, wenn ich doch nur 2000 bis allerhöchstens 2500 kcal gegessen habe? Die Schulmedizin hatte gesagt: "Ja also ihr Stoffwechsel war derart "runtergefahren" dass ihr Körper alles gespeichert hat was er kriegen konnte." Absoluter Bullshit!!! Ich hab in der Zeit geschwitzt wie ein Schwein und mein Herz raste. Mein Stoffwechsel lief auf Hochtouren und verbrannte alles. Doch woher das Gewicht und dieses gedunsene Aussehen?? Dazu muss ich noch sagen, dass ich Probleme mit dem Wasserlassen hatte. Sprich: Ich sog alle Flüssigkeit in mir auf und wusste nicht warum. Ich nahm auch nicht übermäßig viel Salz zu mir.

Ich hatte meinem Darmpilz wieder!! Oder besser gesagt: ER wuchs und wuchs in mir! ER sog die Flüssigkeit auf. Jeder hat ja Pilze im Darm, nicht vergessen; doch meiner wurde plötzlich unfreiwillig "großgezüchtet".

Vorher (in meiner "anorektischen" Phase) hatte ich dem Pilz nur keine Chance gegeben sich auszubreiten. Doch als ich dann wieder "normal" gegessen habe gings los. Ich aß alles was ich dachte die Leute wollen von mir, dass ich es esse um wieder "normal" zu sein. Ich habe sehr viel Schokolade, Chips, Käse, Wurstwaren, Kekse in mich hineingestoft. Es war fast eine Orgie und das NUR weil ich nicht als Magersüchtige dastehen wollte!! Diese Fresserei war sehr fatal für meine Verdauung und der Pilz freute sich sichtlich riesig.

Doch wie ging es weiter? Ich hatte zugenommen und alle freuten sich außer mir!! Ich fühlte mich ausgelaugt, war aufgedunsen, hatte Schmerzen unter der Haut und fühlte mich wieder total "unrein", dass ich mich in Grund und Boden schämte. Ich schwänzte die Schule. Dann wurde ich natürlich in Therapie geschickt und um auch meiner Frustration Ausdruck zu verleihen fing ich mit dem Erbrechen an. So bekam ich wenigstes Aufmerksamkeit, dass etwas mit meinem Körper nicht stimmen konnte. Doch alle Welt war überzeugt, das ich "psychische" Probleme hätte.

Das Erbrechen hatte Vor- und Nachteile:

Vorteil war, dass ich/mein Körper Aufmerksamkeit bekam.

Nachteil war, dass der Pilz sich mehr und mehr in meinem Verdauungstrakt ausbreitete. Er "kroch" bis in den Rachen hoch und seine Gier nach Zucker wurde schließlich auch meine Gier nach Zucker und ich wurde zur Bulimikerin! Der Druck und der Pilz haben mich zur Bulimikerin gemacht!

Was passiert da mit mir?

 

19.1.10 12:21


Warum diese Seite?

Ich schreibe nun diesen Blog um anderen Betroffenen vielleicht helfen zu können einen Weg aus der Bulimie zu finden. Ich habe ihn nach 9 Jahren gefunden und weiß nun auch durch was Rückfälle verursacht werden und wie ich vor dem Sog der Teufelsspirale schützen kann. Ich betone jedoch ausdrücklich, dass ich keinerlei schulmedizinische Beweise darlege und - obwohl ich die allgemeine Schulmedizin zwar aus persönlichen Erfahrungen ablehne - dieser Blog lediglich nur als Anreiz und Unterstützung dienen soll und nicht als Therapieform! Dieser Blog ersetzt den Besuch beim Arzt oder Psychiater/Psychotherapeuten nicht!

 

19.1.10 11:27





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